“The Waiting”: Die Mutter einer Mutter sucht nach 77 Jahren ihre Tochter

In Cathy LaGrows “The Waiting: Die wahre Geschichte eines verlorenen Kindes, ein Leben der Sehnsucht und ein Wunder für eine Mutter, die niemals aufgab”, Minka, die als Teenager tätlich angegriffen und vergewaltigt wurde, will Tochter Betty Jane auch nach fast schon fast achtzig Jahre auseinander sein. Wie sie betet wiederkommen Bevor sie stirbt, werden Betty Janes Adoptionsprotokolle veröffentlicht und Minka erhält den Anruf, auf den sie geduldig gewartet hat. Hier ist ein Auszug.  

Das Auto zog ein. 

Minkas Herz schien bereit zu sein, aus ihrer Brust zu hämmern, aber ihre Beine trugen sie vorwärts. Auf der anderen Seite sah sie Grant bereits mit seiner Videokamera in der Einfahrt stehen.

Das Waiting
Stephen Vosloo / Heute

Gesichter blitzten durch die Autofenster. Sie blinzelte auf den Beifahrersitz, aber Betty Jane war nicht da. Durch das getönte Rückfenster sah sie ein weißes Haar. Minka trat vor, öffnete die Hintertür und wurde von einem großen Blumenregen getroffen.

Hinter ihnen sah sie das Gesicht ihrer Tochter, das sie nur auf Fotos gesehen hatte, und hörte die Stimme, die sie nur am Telefon gehört hatte.

Alles verschwand hinter einer Sehnsucht. Um ihre Tochter in ihre Arme zu bekommen. Und dann war sie es.

Minkas Sicht verschwamm. Ihre Stimme steckte in ihrer Kehle. Ihre Arme schlossen sich fest um ihr Mädchen, ihre Hände ballten sich um ihren Rücken. Sie hatte mehr als 28.000 Tage darauf gewartet, ihre Tochter sicher in ihrer Umarmung. Die Freude daran war grenzenlos.

Auf August 18, 2006, Minka and her long-lost daughter were reunited—after nearly eight decades of waiting.
Am 18. August 2006 wurden Minka und ihre lang verlorene Tochter wieder vereint
– Nach fast acht Jahrzehnten des Wartens.
Foto (s) aus Video mit freundlicher Genehmigung von Grant Huhn und mit Genehmigung verwendet. / Heute

Betty Jane. Ihre Betty Jane kehrte endlich zu ihr zurück. Der Säugling, das kleine Mädchen, der Teenager, die junge Mutter, die Großmutter. Hier war Betty Jane wie ein molliges Baby, spielte sich verkleiden, verlor ihren ersten Zahn, zog Lippenstift an, trug ein Hochzeitskleid und erwartete ihr erstes Baby, ihr viertes, ihr sechstes. Hier war Betty Jane als eine neue Großmutter, eine leere Nester, eine ältere Frau. Hier war alles auf einmal, ein Leben in einem Augenblick.

Minka hatte jede Sekunde verpasst, aber sie hatte gewartet, sie hatte ewig gewartet und sie hatte ihr Versprechen gehalten, sie hatte es nie vergessen – und jetzt, unmöglicherweise, war ihre Betty Jane ihr zurückgegeben worden.

Schließlich ließ Minka ein wenig los und zog sich zurück, um wieder dieses liebe Gesicht zu sehen – ein Gesicht, so liniert wie das ihre und nur aus den letzten Fotos bekannt. Aber Minka glaubte, diese blassblauen Augen wiederzuerkennen. Sie schaute in sie, und dann drängte sich ihre Tochter erneut und küsste ihre Wange. Minka schaffte es zu sprechen, ihre Worte drängten sich durch eine Kehle, verdickt durch das Gewicht von einer Million Ich liebe dich, die nie gesprochen wurde.

“Du bist so wundervoll. . . wie ich dachte, dass du sein würdest “, sagte Minka.

Ihre Tochter drückte Blumen in ihre Arme, und Teresa kam zur Umarmung, und dann war da Brian, der Enkel, der sie nach Hause gebracht hatte. Der Moment wirbelte um Minka; sie versuchte es zu fangen, wurde aber weggefegt.

Sie umarmte Brian so fest, dass Brians erste, lachende Worte waren: “Nicht so schwer, Oma!”

Überwältigt begann Minka zu zittern und wäre beinahe gestolpert. Ruth und Brian legten ihre Arme um sie und beruhigten sie. Sie drehten sich zu Teresas Kamera um ein Bild zu machen.

“Die Kraft Gottes. . . Sagte Minka und dachte an die jahrzehntelangen Gebete, die zu diesem Moment geführt hatten.

“Wow”, sagte Teresa, als sie die Kamera senkte und die beiden Frauen aufnahm. Sie sahen nicht wie Fremde aus, die sich zum ersten Mal trafen. Da war etwas, das sie unzweifelhaft vor ihren Augen miteinander verwoben hatte.

“Wie wäre es damit”, sagte Brian.

Grant hatte von dem Moment an Videoaufnahmen gemacht, als Minka den Gehweg herunterkam. Er kämpfte darum, die Kamera waagerecht zu halten, während er Umarmungen erhielt und Begrüßungen gab. Emotion war auch dick in seiner Kehle.

Minka lehnte ihre Stirn gegen Ruths Gesicht. Sie hielten sich gegenseitig fest.

»Das ist etwas, nicht wahr«, sagte Ruth. Sie strahlte. “Siebzig Jahre.”

Minkas Gedanken wanderten zwischen diesen perfekten Tagen mit ihrer neugeborenen Tochter im House of Mercy zu Betty Jane hin und her, zurück zum Tag des Abschieds und wieder zusammen.

»Du bist endlich wieder in die Arme deiner Mutter gekommen«, sagte Minka und drückte ihre Tochter. “Du hast lange genug gebraucht”, zog sie sanft auf.

Minka hielt den Blumenstrauß in einem Arm, Ruth in der anderen.

“Was für ein herrlicher Tag”, sagte Minka.

“Ja, ist es”, stimmte Ruth zu. “Ja, so ist es.”

“Nun komm herein”, sagte Minka und seufzte zufrieden. “Sie können sich auch gut mit Ihrem Zuhause vertraut machen.” 

Genommen von der Warten von Cathy LaGrow und Cindy Coloma. Copyright © 2014. Mit freundlicher Genehmigung von Tyndale House Publishers, Inc. Alle Rechte vorbehalten.

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